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Unterweisung in Meditation

DIE KOMMERZIELLE NUTZUNG DIESES TEXTES IST STRIKT UNTERSAGT!!!  KOSTENLOSE NUTZUNG UND VERVIELFÄLTIGUNG IST GESTATTET. 

                                          COPYRIGHT   © 2005 Dennis Bruns   

_______________________________________________________________________________________________                                  

                                                                             

Wenn Du sitzt und meditierst, selbst wenn Du keine intuitiven Einsichten hast, dann stelle zumindest sicher, dass Du weißt, wenn Du ein- und ausatmest. Wenn der Atem lang ist, dann weißt Du es, wenn er kurz ist, dann weißt Du es. Du weißt, ob er angenehm oder unangenehm ist. Solltest Du soviel wissen, ist es fein. Fege die verschiedenen Gedanken und Konzepte, gute und schlechte, ob sie die Vergangenheit oder Zukunft betreffen, einfach weg. Lasse nicht zu, dass sie sich in deine Meditation einmischen und Störungen verursachen. Jage ihnen auch nicht hinterher, um sie zu berichtigen. Wenn ein Gedanke dieser Art auftritt, dann lasse ihn einfach vorbeiziehen. Bewahre Dein Gewahrsein unbeirrt und gelassen in der Gegenwart.
Wenn wir sagen, dass der Geist hier und da hinwandert, dann ist es nicht wirklich der Geist, sondern die Konzepte. Konzepte sind wie Schatten des Geistes. Wie wird sich der Schatten bewegen, wenn der Körper still ist? Die Bewegung des Schattens wird durch den Körper verursacht. Wie kannst Du den Schatten anhalten, wenn er sich bewegt? Schatten sind schwer einzufangen, schwer abzuschütteln und schwer anzuhalten. Das Gewahrsein, das die Gegenwart formt, ist der wahre Geist. Das Gewahrsein, das Konzepten hinterherjagt, ist lediglich ein Schatten des Geistes. Wahres Gewahrsein / Wissen bleibt am Platz. Es steht nicht, läuft, kommt oder geht. Der Geist, der weder kommt noch geht, weder vorwärts noch rückwärt, ist ruhig, gelassen und unbeirrt. Wenn der Geist auf diese Weise normal, gleichmäßig und unabgelenkt ist, wenn er also keine Schatten hat, dann können wir friedvoll ruhen. Der Geist ist allerdings labil und unbestimmt. Er wankt. Konzepte steigen auf und leuchten. Wir jagen ihnen hinterher und hoffen sie wieder in Erinnerung zu rufen. Wenn wir ihnen hinterherjagen, gehen wir in die Irre. Genau das müssen wir korrigieren. Sage Dir, dass mit Deinem Geist nichts falsch ist. Passe lediglich auf die Schatten auf.
Du kannst deine Schatten nicht verbessern. Dein Schatten ist schwarz. Du kannst ihn bis zu deinem Tod mit Seife schrubben. Er wird immer noch schwarz sein, weil er substanzlos ist. Genauso ist es mit Deinen Konzepten. Du kannst sie nicht verbessern, weil sie lediglich Bilder sind, die Dich zum Narren halten.
Der Buddha lehrte folglich, dass jeder der nicht mit dem Selbst, dem Körper ,dem Geist und seinen Schatten vertraut ist, unter seiner Unwissenheit leidet. Jene Menschen sind verloren, die denken, dass der Geist das Selbst ist, das Selbst der Geist, der Geist ist seine Konzepte, wenn also diese ganzen Vorstellungen zusammengemixt sind, wie Leute, die sich im Dschungel verirrt haben. Wenn man sich im Dschungel verirrt hat, bringt das zahllose Unannehmlichkeiten mit sich. Es gibt wilde Bestien und Du musst Dich um Nahrung und einen Schlafplatz kümmern. .Egal wohin Du schaust, es gibt keinen Ausweg. Wenn wir allerdings in der Welt verloren sind, dann ist das viele Male schlechter als im Dschungel verloren zu sein, denn wir können dann Tag und Nacht nicht unterscheiden. Wir haben keine Chance Klarheit zu erlangen, weil unser Geist von Unwissenheit verdunkelt ist.
Der Zweck der Ruhe-Meditation ( Shamatha ) ist die Vereinfachung. Wenn Dinge vereinfacht werden, können wir sehen. Der Geist kann sich niederlassen und ruhen. Und wenn der Geist zur Ruhe gekommen ist, dann wird er zunehmend in und aus sich selbst heller und Wissen steigt auf. Wenn wir die Dinge allerdings kompliziert werden lassen, d.h. wenn wir uns in die verschiedenen Sinneserfahrungen verstricken lassen, dann ist das Dunkelheit. Wissen wird keine Chance haben, um aufzusteigen. Wenn intuitives Wissen aber aufsteigt, kann es, wenn Du weißt, wie Du es gebrauchen kannst, zur befreienden Einsicht führen. Solltest Du Dich aber von Wissen über die Vergangenheit und Zukunft davontragen lassen, dann wirst Du über die weltliche Ebenen allerdings nicht hinausgelangen. In anderen Worten: Wenn Du dich zu sehr mit solchen Nebensächlichkeiten in physischen Dingen abgibst ohne Weisheit über den Geist zu erlangen, dann kann es Dich spirituell unreif lassen. Wenn Du z.B. eine Vision hast und wie an einer Angel hängst: Du erlangst Wissen über Deine vergangenen Existenzen und wirst extrem aufgeregt. Plötzlich weißt Du Dinge, die Du vorher nie wusstest. Nun kannst Du Dinge sehen, die Du vorher nie sehen konntest. Das macht Dich extrem glücklich oder aufgeregt. Warum? Du nimmst diese Visionen einfach zu ernst. Du könntest eine Vision von Dir als Herrscher oder Meister ,als großer Herrscher oder König, der reich und einflussreich ist, haben. Wenn Du Dir erlaubst, es als angenehm zu empfinden, dann lässt Du Dich im Vergnügen gehen. Du bist dann vom Mittleren Pfad abgekommen. Oder Du könntest Dich als ein Wesen wahrnehmen, dass Du gar nicht sein willst: Schwein, Hund, Vogel oder als Ratte, verkrüppelt und deformiert. Wenn Du deswegen bestürzt bist, dann lässt Du dich im Leiden gehen und bist wieder vom mittleren Pfad abgekommen. Manche Leute lassen sich wirklich davontragen: Sobald sie anfangen Visionen zu haben, beginnen sie anzufangen zu denken, dass sie etwas besonderes sind, irgendwie besser als andere Leute. Sie lassen Stolz und Arroganz aufkommen und ohne dass sie es bemerken ist der Wahre Pfad verschwunden. Wenn Du nicht achtsam bist, kann Dich weltliches Wissen dahinführen. Wenn Du aber ein  Prinzip im ständig Geist bewahrst, dann kannst Du auf dem richtigen Pfad bleiben: Egal was erscheint, gutes und schlechtes, wahres und falsches, erlaube Dir nicht erfreut oder betrübt zu sein. Halte den Geist im Gleichgewicht und gleichmütig. Dann wird unterscheidende Weisheit entstehen. Du wirst sehen, dass die Visionen oder Zeichen die Natur des Leidens zeigen: Sie entstehen ( Geburt ) ,verflüchtigen ( Alter ) und lösen sich auf ( Tod ).
Wenn Du von intuitiven Einsichten wie ein Fisch gefangen wirst, dann fragst Du nach Ärger. Wissen, das nachweislich falsch ist, kann dir Schaden zufügen. ECHTEN Schmerz und Schaden kann Dir allerdings Wissen zufügen, das nachweislich wahr ist! Wenn Du mit Deinem echten Wissen herumrennst und anderen davon erzählst, dann bist Du ein Angeber. Sollte es sich als falsch herausstellen, dann kann es auf Dich zurückfallen. Aus diesem Grund sagen jene, die wahres Wissen haben, dass Wissen die Essenz des Leidens hat. Es kann Dir schaden. Wissen ist Teil der Flut von Ansichten und Meinungen ( ditthi-ogha ),die wir überwinden müssen. Wenn Du am Wissen hängst, dann bist in die Irre gegangen. Lasse es einfach so wie es ist, wenn Du weißt. Du musst weder aufgeregt noch betrübt sein. Du musst anderen nicht davon erzählen. Leute, die im Ausland studiert haben, erzählen den Leuten nichts von  dem, was sie gelernt haben, wenn sie zu den Reisfeldern zurückkehren. Sie reden über gewöhnliche Dinge auf gewöhnliche Art. Sie reden nicht von dem, was sie lernten, weil sie nicht verstanden werden würden und es wäre ohne Nutzen. Selbst den gebildeten  Leuten zeigen sie ihre Bildung nicht. Genauso sollte es sein, wenn du meditierst. Egal wie viel Du weißt, Du solltest so handeln, als wüsstest Du nichts, denn das ist die Art wie sich Leute mit guten Manieren verhalten. Wenn Du angibst, dann ist das schon schlecht genug. Wenn man Dir nicht glaubt, kann es noch schlechter werden. Also, egal wie viel Du weißt: Sei Dir dessen bewusst und lasse es vergehen. Lasse nicht zu, dass Du annimmst und erwartest  Wissen zu haben. Wenn Du das tun kannst, dann kann Dein Geist das Transzendente ( Überweltliche ) erlangen, das frei von Anhaftung ist.
Alles in der Welt hat seine Wahrheit. Selbst Dinge die falsch sind haben ihre Wahrheit: Die Wahrheit ist, dass sie falsch sind. Deshalb müssen wir beides loslassen. Wenn wir einmal die Wahrheit erkannt haben und loslassen können, dann können wir entspannen. Wir werden nicht arm sein, weil der Dhamma immer noch mit uns ist. Wir werden nicht gehen, ohne etwas in der Hand zu haben. Es ist so, als wenn man viel Geld hat: Anstatt es ständig mit uns herumzuschleppen, lassen wir es zu Hause. Wir haben vielleicht nicht einmal einen Euro in der Tasche, aber sind trotzdem nicht arm.
Das gleiche trifft auf die wirklichen Weisen zu. Selbst wenn sie ihr Wissen loslassen, verschwindet es nicht. Aus diesem Grund treibt der Geist der Weisen nicht ab. Sie lassen Dinge gehen, aber nicht auf verschwenderische und verantwortungslose Art. Sie machen es wie reiche Leute: Selbst wenn sie loslassen, haben sie immer noch viel Reichtum.
Jene Leute, die loslassen wie Bettler, wissen nicht was wertvoll ist und so verschwenden sie alles. Und wenn sie es so geschehen lassen, dann ist der Ärger vorprogrammiert. Sollten sie z.B. sehen, dass in nichts eine Wahrheit ist, d.h. keine Wahrheit in den Khandas, im Körper, in den Vier Edlen Wahrheiten, dann setzen sie ihr Gehirn nicht richtig ein. Sie sind zu faul irgendetwas zu tun und so lassen sie alles vergehen, d.h so schmeißen sie alles weg. Das ist Loslassen in der Weise eines Bettlers. Es ist so wie mit vielen modernen angeblichen Weisen und Erleuchteten: Nachdem sie nach dem Tode wiedergekommen, sind sie wieder so arm wie vorher.
Der Buddha ließ nur die guten und schlechten Dingen los, aber nicht den Körper und Geist selbst. Deshalb hat er Reichtum erlangt, den er wiederum an seine Anhänger weitergegeben hat. Seine Anhänger brauchen sich deshalb nie zu sorgen arm zu sein. Buddha sollte unser Vorbild sein. Wenn wir sehen, dass die Khandas wertlos sind ( vergänglich, unbefriedigend und seelenlos) und sie nicht auf vernünftige Art loslassen, sondern lediglich verkommen lassen, dann werden wir mit Sicherheit verarmen. Es ist zu vergleichen mit einer dummen Person, die sich so von einer Wunde angewidert fühlt, dass sie nicht reinigt und pflegt. Die Wunde wird sehr wahrscheinlich nicht heilen. Normale intelligente Leute reinigen und pflegen ihre Wunden, so dass sie schließlich vollständig heilen.
Ähnlich ist es mit solchen Menschen, die nur die Schattenseiten der Khandas sehen. Sie gebrauchen sie nicht auf sinnvolle Weise und nichts Gutes wird dabei herauskommen. Wenn wir allerdings so schlau sind, sowohl die hellen als auch die dunklen Seiten zu sehen und sie gut durch Meditation zu gebrauchen, um unterscheidende Weisheit im physischen und mentalen Bereich zu erlangen, dann werden wir reich. Wenn wir einmal den Dhamma als unseren Reichtum haben, werden wir weder ein Problem haben, wenn wir Geld besitzen, noch wenn wir nichts davon haben, weil unser Geist die weltliche Anhaftung überwunden hat.
      
17.8.1956

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Dieser Text wurde von Thanissaro Bhikku ( englisch ) und von Dennis Bruns ( deutsch ) übersetzt.

Die Belehrung wurde auf Wunsch von Phra Adschahn Samut übersetzt ( deutsch ). Die von mir gemachten gelegentlichen Kürzungen, Verlängerungen und Modifikationen möge Adschahn Lee mir bitte nachsehen, wenn sie nicht in seinem Sinne sein sollten!







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